kopf

Sprechzeiten

vormittags
Mo, Di, Do
von 07:30 bis 12:00 Uhr
Mi, Fr
von 07:30 bis 13:00 Uhr

nachmittags
Mo, Di 14:00 bis 17:00 Uhr
Do 14:00 bis 18:00 Uhr

Wir bitten um telefonische Voranmeldung unter:
04321 - 555 333

Schmerzen in der Brust können eine Vielzahl von Ursachen haben. Eine hiervon kann eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzerkrankung) sein. Dabei treten die Schmerzen häufig in Verbindung mit körperlicher Tätigkeit (Treppensteigen, Radfahren), in Kälte oder nach dem Essen auf und können in andere Körperteile ausstrahlen (den Rücken, in die Arme, in den Unterkiefer). Besteht noch zusätzlich eine Belastungsluftnot oder sind die Symptome neu aufgetreten oder haben an Stärke und Häufigkeit zugenommen steigt die Wahrscheinlichkeit  einer koronaren Herzkrankheit. Auch das individuelle Risikoprofil für Erkrankungen der Gefäße ist  zu beachten: Nikotinkonsum, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Familiäre Belastung, Übergewicht. Zur Basisdiagnostik gehören neben dem Erheben der Krankheitsgeschichte (Anamnese), der gründlichen körperlichen Untersuchung, dem Ruhe EKG auch die Durchführung eines EKG`s unter Belastung (Fahrrad-Ergometrie) und eine Herzultraschall-Untersuchung (Echokardiographie), um Erkrankungen des Herzmuskels, der Herzklappen, des Herzrhythmus und der Herzkranzgefäße in Ruhe und unter einer festgelegten Belastung diagnostizieren zu können.

 

letzte Aktualisierung am 20.01.2011

Herzrasen und unregelmäßiger Herzschlag werden häufig als unangenehm und bedrohlich erfunden und lösen bei den betroffenen Patienten meist starke Ängste aus. Nur selten steckt eine lebensgefährliche Erkrankung dahinter und in der Regel lassen sie sich nach erfolgter Diagnostik gut behandeln. Zur genauen Diagnose der Rhythmusstörung trägt in der Regel die Krankheitsgeschichte (Anamnese), das Ruhe –EKG und insbesondere das Langzeit-EKG über 24 Stunden bei. Mittels Herzultraschalluntersuchung (Echokardiografie) können Herzmuskelerkrankungen und  Herzklappenerkrankungen festgestellt oder ausgeschlossen werden. Das Belastungs-EKG (Ergometrie) hilft um Erkrankungen der Herzkranzgefäße als Ursache zu diagnostizieren und um das Auftreten von Rhythmusstörungen unter oder nach einer festgelegten Belastung zu dokumentieren. Sollten durch diese Untersuchungen keine Klärungen erreicht werden, besteht unsererseits eine enge Zusammenarbeit mit den Rhythmusspezialisten der kardiologischen Abteilung am FEK-Neumünster, die dann nach einer Überweisung durch uns eine weitergehende Diagnostik veranlassen können ( Ereignisrekorder über mehrere Monate, elektrophysiologische Untersuchungen etc.).

 

letzte Aktualisierung am 20.01.2011

Er betrifft ab einem bestimmten Lebensalter (circa ab dem 35. Lebensjahr) gehäuft einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung (circa 40%) und stellt eine dauerhafte, chronische Erkrankung dar. In mehr als 95% der Fälle findet sich keine behandelbare Ursache. Es liegt dann eine sogenannte primäre oder essentielle Hypertonie vor. Unbehandelt erhöht er das Risiko für Schlaganfälle, Hirnblutungen, Herzinfarkte, Herzschwäche, Ausbuchtungen der Hauptschlagader (Aneurysmen) beträchtlich. Die Behandlung erfordert häufig die Einnahme mehrerer Medikamente, verhindert  aber die oben genannten lebensbedrohlichen Komplikationen wirkungsvoll.  Auch hier spielt neben der Krankheitsgeschichte und der körperlichen Untersuchung die Ultraschalluntersuchung eine wichtige Rolle. Neben dem Herzultraschall zur Diagnostik von Folgeschäden des Blutdruckes am Herzen (Verdickung des Herzmuskels, Herzschwäche, Störung der Erschlaffung und Herzfüllung) dient der Ultraschall des Bauches dazu Ausbuchtungen  der Hauptschlagader und Störungen der Nierendurchblutung festzustellen.  Gerne führen wir diese Untersuchungen nach Überweisung durch Ihren Hausarzt für sie durch.

 

 

letzte Aktualisierung am 20.01.2011

Ohne Vorwarnung oder nach unspezifischen Symptomen, wie Kribbeln in den Armen, Sehstörungen oder Schwindel ist es zu einer kurzeitigen Bewusstlosigkeit gekommen. Entweder erfolgte durch Zeugen die Alarmierung des Rettungsdienstes oder der Patient hat sich anschließend selber für weitere Untersuchungen in ärztliche Behandlung begeben. Neben einer nervenärztlichen Untersuchung, in der Erkrankungen, wie ein unbekanntes Krampfleiden (Epilepsie) oder ein stattgehabter Schlaganfall ausgeschlossen werden, ist auch eine gründliche internistische Diagnostik erforderlich. Mit dieser kann in der Regel durch eine Erhebung der Krankheits- und Medikamentenanamnese, des gründlichen körperlichen Untersuchungsbefundes und mit Hilfe von technischen Untersuchungen eine Ursache gefunden oder aber auch eine lebensgefährliche Erkrankung ausgeschlossen werden. Insbesondere die Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie) zur Diagnostik von Herzmuskel-oder Herzklappenerkrankungen, das Langzeit- EKG zur Dokumentation von Herzrhythmusstörungen und die Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Blutgefäße sind hier von großer Wichtigkeit.

 

 

letzte Aktualisierung am 20.01.2011

Darmkrebs ist die Krebsart mit der höchsten Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr. Gleichzeitig gibt es eine sehr effektive Chance der Vorsorge und Früherkennung -- wenn die Menschen diese auch wahrnehmen.

krkvor-1

gesunde

Darm-Schleimhaut

krkvor-2

Wucherung

der Schleimhaut

krkvor-3

kleines Adenom

krkvor-4

großes Adenom

krkvor-5

Krebs

 


 

Tatsache ist ...

  • jährlich erkranken 71.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs.
  • unbehandelt führt Darmkrebs in den allermeisten Fällen innerhalb von 12 Monaten zum Tod.
  • jährlich sterben allein in Deutschland 30.000 Menschen an Darmkrebs, das sind fast 60% der Neuerkrankten. In den USA gelang es, durch konsequente Aufklärung die Sterblichkeit auf 35% zu senken.
  • Darmkrebs ist die Krebsart mit der höchsten Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr.
  • nach Lungenkrebs ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland.
  • die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken, liegt bei 6% und nimmt mit steigendem Alter deutlich zu.
  • Darmkrebs entsteht meist aus zunächst gutartigen Vorstufen, also Wucherungen der Darmschleimhaut oder Polypen. Diese sind insbesondere bei Menschen über 50 weit verbreitet.
  • Darmkrebs wächst im Verborgenen und sehr langsam. Der oder die Erkrankte spüren ihn lange Zeit nicht.
  • wenn Beschwerden oder Schmerzen auftreten, ist der Krebs oft schon sehr groß bzw. hat Tochtergeschülste (Metastasen) gebildet. Die Heilungschancen sind dann nur noch gering!
  • die Früherkennungsuntersuchung wird durch die Berechtigten nur wenig in Anspruch genommen:34% der Frauen und 17% der Männer. Ein Modellprojekt in Bayern hat gezeigt, dass eine deutliche Steigerung der Teilnahmerate möglich ist.
  • Darmkrebs ist ein doppeltes Tabu-Thema. Deshalb wird nicht genug darüber gesprochen. Schweigen kann in diesem Fall bedeuten, die Vorsorgeuntersuchung zu verzögern und damit die Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Die Heilungschancen verringern sich drastisch.
  • allein die Therapiekosten der Erkrankung ohne die weiteren Folgekosten liegen derzeit bei etwa einer halben Milliarde Euro/Jahr

 

Risikofaktoren sind zum Beispiel ...

  • die erbliche Veranlagung zu Polypen. Dies vergrößert das Krebsrisiko extrem: bei 30jährigen um 50%, bei 40jährigen bereits um 90%. Wenn also in der Familie schon Darmkrebs vorgekommen ist, erhöht sich die Erkrankungswahrscheinlichkeit dramatisch.
  • langanhaltende und schwerwiegende Entzündung der Dickdarmschleimhaut (Colitis ulcerosa)
  • falsche Ernährung, wie z.B. zuviel rotes Fleisch, fette und kohlehydratreiche Speisen
  • zuwenig Ballaststoffe in der Nahrung. Da bei der Verdauung Giftstoffe entstehen, die Krebs auslösen können, ist es gut, wenn die Nahrung sich möglichst schnell durch den Darm bewegt. Ballaststoffreiche Ernährung verkürzt die Verweildauer der Nahrung im Darm.
  • Schadstoffe in der Nahrung. Benzpyrene können beim Räuchern und Grillen entstehen, Nitrosamine beim Braten von gepökelten und geräucherten Wurst- und Fleischwaren.
  • Bewegungsmangel. Untersuchungen haben gezeigt, dass sportliche Betätigung den Darm zu gesunder Bewegung anregt.
  • Rauchen. Der Tabakrauch enthält die schon oben unter Schadstoffe erwähnten Nitrosamine.

 

Darmkrebsvorsorge

 

Sorgen Sie vor, denn ...

  • Darmkrebs entsteht meist aus zunächst gutartigen Polypen, die zum Bluten neigen.
  • okkultes, d.h. nicht sichtbares Blut im Stuhl ist leicht festzustellen und ist das Alarmsignal. Ab dem 50. Lebensjahr bezahlt die gesetzliche Krankenkasse jährlich einen Stuhlbluttest, ab dem 56. Lebensjahr alle zwei Jahre, sofern keine Darmspiegelung gemacht wurde. Sie können sich den Test aber auch in der Apotheke selbst kaufen. Sie geben ihn dann bei Ihrem Arzt ab, der dann die Auswertung veranlasst.
  • die Darmspiegelung ist einfach und sicher durchzuführen. Sie garantiert eine sichere Diagnose.
  • Sie haben Anspruch auf diese Untersuchung: Im Falle eines Verdachts auf Darmkrebs oder einer erblichen Vorbelastung übernimmt die Krankenkasse die Kosten unabhängig vom Alter. Auch bei Angabe von Bauchbeschwerden ist die Kostenübernahme garantiert. Ab dem 56. Lebensjahr wird die Untersuchung als Krebsvorsorgemaßnahme bezahlt, auch wenn kein Verdacht besteht, sowie 10 Jahre später eine Wiederholung.
  • Polypen können problemlos und ohne zusätzliche Narkose während der Darmspiegelung entfernt werden.
  • Darmkrebs ist im Frühstadium, d.h. wenn der Tumor rechtzeitig entdeckt wird, zu nahezu 100% heilbar.
  • unterlassene Vorsorge kann tödlich sein.

 

Für weiterführende Informationen klicken Sie bitte hier

 

 

letzte Aktualisierung am 21.03.2011

Datenschutz   |   Disclaimer   |   Impressum